Malzig-hefige Nase, mit Mandel-Marzipan- und Rosenwasser-Anklängen am Gaumen. Voluminös, aber elegant. Kraftvoll, hervorragende Säure. Langer Nachhall. 92 OS
31 Januar, 2015
-nv- Champagne Blanc de Noirs Cuvée 1ère brut | Brocard
Author All post by : Oliver Schwend
Malzig-hefige Nase, mit Mandel-Marzipan- und Rosenwasser-Anklängen am Gaumen. Voluminös, aber elegant. Kraftvoll, hervorragende Säure. Langer Nachhall. 92 OS
Brioche, leicht süßlicher, als die Vorgänger. Honig, schmelzig, kraftvoll und mit zahlreichen hellen Nuancen. Zupackend mit tollem Säurebogen, spannender Struktur und langem Abgang. Dabei elegant und animierend. 91/92 OS
Frisch gebackenes Brot mit Apfel, leicht rauchiger Fassnote. Muskatnuss, weißer Pfeffer. Gut bleibende Röstaromatik. 90 OS
Helles Brot, leichtfüßig und elegant. Anklänge an cremigen Waldhonig, sanfte Frucht, aber alles sehr dezent. Bleibt lang und vergnügt tänzelnd die Zunge. 91 OS
Deutliche Betonung des Pinot Noirs, zurückgenommene Apfelnoten, aufhellender Citrus mit bitterer, leicht schmelzig-rotfruchtiger Note. Cassis und Himbeer mit schönem, langem Abgang. Vollmundig und komplex, keine unnötige Rosé-Süße. 91 OS
Sehr frischer, animierender Champagner mit Noten von Weißbrot nebst saftiger Apfel-Holunder-Fruchtigkeit. Recht guter Säurebogen, gleichwohl ein wenig zu kurz und mit Defiziten in der Komplexität für höhere Weihen. 89 OS
Viel alter Apfel mit einer feinen Hefe-Brioche-Note. Elegant und leicht am Gaumen, setzt die Eindrücke der Nase fort, wird durchaus druckvoll und breiter in den Abgang hinein. Herrliche Mineralität und wunderbar lang im Abgang. 92 OS
Mittleres Goldgelb. In der Nase frische Zitruszesten, ein wenig Grapefruit, Lemongrass, florale Nuancen, feine, vorwiegend gelbe Frucht. Am Gaumen sehr frisch strukturiert, mit rassiger Säurestruktur, dabei gleichwohl sehr mineralisch. Tropenfrucht, Weingartenpfirsich, bleibt hervorragend am Gaumen haften, sehr trinkanimierend. Herausragende Frische und eine minutenlange Präsenz im Abgang. 96 OS
Brillante, leuchtende, dunkel schimmernde Farbe. Dunklere Beeren mit Zartbitterschokolade in der Nase. Wunderbare Struktur. Süßliche Waldkirsche, Brombeere, Unterholz, Pilze, Holunder. Bleibt lang, wirkt erfrischend und trinkanimierend. 92 OS
Dezent süßliche Nelke, Waldbeeren, Kirsche, feine Holzrauchigkeit. Elegant am Gaumen, feinfruchtig-kirschig und mit sehr guter Struktur und knackiger Säure, die mehr und mehr einer leichten Fruchtsüße im Abgang weicht. Bleibt lange und sehr schön. 90/91 OS
Tiefes, kühles Bouquet. Rote und dunkle Früchte, leichte Mineralität. Tabak-Teeblatt, eher dezent. Sehr elegant am Gaumen mit feiner Süße, die von ganz runden Tanninen unterstützt wird, welche im Abgang zusammen mit der Säure etwas deutlicher werden. Bleibt sehr lang mit feinem, süßlichen Schmelz und Himbeer-Vanille-Touch. 92/93 OS
Anfangs ein wenig verhalten, öffnet sich mit Luft. Trockenes Bouquet, salziges Popcorn, Rauchigkeit, verhalten Graphit und leichte Mineralität, verwoben mit roten Früchten. Geschmeidig und elegant am Gaumen, leichte Fruchtigkeit, dezente Rauchigkeit, druckvolle Säure, die im Abgang mit einer süßlichen Spitze fein zusammenkommt. Bleibt gut und lang, wirkt im Nachhall saftig. 91/92 OS
Großartiges Volumen, reife und getrocknete Früchte, Dörrpflaumen, reife Kirschen, Süße, orientalische und weihnachtliche Gewürze. 92 OS
Kräftig und komplex, dabei geschmeidig und feinperlig. 92 OS
Rumrosinen, Lösungsmittel, Honig, Stangensellerie, Lauch, Mandelöl, Karamell. Bratapfel-Banane, Kaffenuancen, Nougat, Schießpulver, aufgehelltes Maggi, Liebstöckel, getrocknete Feigen. Eine unglaubliche Bandbreite an sensorischen Eindrücken. Trotz des hohen Alters enorme Frische. Ein 81-jähriger Athlet, der zu beeindrucken weiß. Die Konsistenz likörartig und dicht, dennoch stets elegant und feinsinnig. Nicht den Gaumen ermüdend, sondern ermunternd, sich erneut dem
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Enorme Konzentration in der Nase, eine Explosion an Frucht. Viele dunkle Beeren, Cassis, Johannisbeere, auch Honig, weißer Pfeffer und Zartbitterschokolade. Zugleich offeriert der Wein einen kräuterigen, floralen Ton mit Kamille/Ringelblume und feinem Schmelz. Gute Säure, tolle Süße, die mehr und mehr nachgibt und dafür rundes, feines Tannin mit entsprechender Teeblatt- und Tabaknote offenbart. Bleibt
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Cassis, Kirsche und Nelken. Fruchtig-vollmundig, zugleich schmelzig und mit eindrucksvoller Terroirnote. Eher kühles Bouquet. Der Eindruck setzt sich am Gaumen fort. Der Wein ist samtig-seidig, absolut elegant, trotz aller Kraft, bringt druckvoll kühle Frucht mit sich, ohne je breit zu wirken. Ein durchtrainierter Gentleman im Anzug. (Dunkle) Himbeeren, Kräuter der Provence, Kirsche und Johannisbeere
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Heidelbeere, Flieder, dunkle Kirschen, Johannisbeere und Blaubeere in der Nase, nebst blumigen Anklängen, Kräutern (Thymian) und Mineralität. Wenig Holz, dies eher sanft und zurückhaltend mit süßlichem Einfluss, leichte Tabak- und Teenoten, Milchschokolade. Ist sehr rund und bereits jetzt – einige Stunden im Dekanter vorausgesetzt – sehr zugänglich. Fein geschliffene Tannine. Konzentriert aber strukturiert mit
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Wuchtiger Eichenholzfasston, anfänglich deutlich petrolige Nase. Mit Luft abgetönter und etwas sanfter. Alter Apfel, Anklänge an Sherry, mit salziger Kräuterigkeit. Extrem dicht, Fleur de Sel mit süßlichen Anklängen an Zedernholz und Orangenschalen nebst ölig-schmelziger Textur. Wuchtig und kraftvoll, mit unterschwellig bleibendem Petrolton. Leichtes Lakritz und Vanillin, Honig und einer rauchigen, burgundischen Mineralität. Langer Abgang.
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Keine typische Sauvignon-Blanc-Nase. Zeigt der speziellen Dagueneau-Stil. Nicht grasig und betont stachelbeerig, sondern verhalten füllig mit exotischem Früchtepotpourri. Am Gaumen einerseits kräftig und mit großer Dichte, andererseits aber elegant und sehr rund. Die Mineralität wird prononcierter mit Luft und hinterlässt einen leicht steinig-schmelzigen Eindruck mit gereifter Birne und feinem Zitrustouch sowie Fleur de Sel.
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